Das Laden von Elektrofahrzeugen erhält einen Schub
Wie an mehreren Stellen berichtet, hat die Bundesregierung am Dienstag, dem 14. März 2023, die Bewerbungsphase für ein Programm zur Verbesserung des Zugangs zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge eröffnet. Die Mittel stammen aus dem parteiübergreifenden Infrastrukturgesetz von 2021. Ziel ist es, landesweit 500.000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu errichten. In den Vereinigten Staaten gibt es über 100.000 Tankstellen. Es liegt auf der Hand, dass Elektrofahrzeuge, wenn sie die Zukunft sein sollen, aufgeladen werden müssen. Sie müssen alle paar hundert Kilometer oder je nach Nutzung auch häufiger aufgeladen werden, und das muss bequem möglich sein. Dies wird sicherlich die Akzeptanz steigern. Das ist nichts Neues, denn dieses Problem besteht schon so lange, wie es Elektrofahrzeuge gibt.
Die Eröffnung der Bewerbungsphase erfolgt nur sechs Monate, nachdem die Bundesregierung die ersten 35 Pläne der Bundesstaaten zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur entlang einer 53.000 Meilen langen Autobahnstrecke genehmigt hat. Der Übergang zu Elektrofahrzeugen kann nur dann erfolgreich und substanziell erfolgen, wenn die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Dies gilt nicht nur für Verbraucher, sondern , wie das US-Energieministerium erkannt hat, auch für Flotten. Derzeit gibt es eine Vielzahl von Ressourcen, um Ladestationen zu finden, aber Fahrzeugbesitzer müssen sich darauf verlassen können, dass die Infrastruktur vorhanden ist, damit sie längere Fahrten unternehmen können, ohne im Voraus planen zu müssen, wo sie laden werden (ganz zu schweigen davon, wie lange es dauern wird). Außerdem müssen Besitzer von Elektrofahrzeugen darauf vertrauen können, dass jede Station die Mindeststandards erfüllt, um ihr Fahrzeug sicher und effizient aufzuladen. Erst letzten Monat wurden solche Standards und Anforderungen von der Federal Highway Administration veröffentlicht. Die Zukunft der Elektrofahrzeuge ist daher ebenso wie die Instandsetzung von Brücken und Straßen auch die Zukunft der Infrastruktur.
Ich habe diese Woche gerade eine 11-stündige Autofahrt hinter mich gebracht. Mein Fahrzeug wird noch mit Benzin betrieben, daher habe ich mir keine Gedanken gemacht, als ich mit weniger als einem vollen Tank losfuhr, da ich wusste, dass es auf den verschiedenen Autobahnen, auf denen ich fahren würde, mehr Tankstellen geben würde, als ich brauchte. Aber ich habe kein einziges Straßenschild für eine Ladestation für Elektrofahrzeuge gesehen, zumal meine Route mich um alle großen Ballungsgebiete herumführte, mit Ausnahme meines Wohnortes Chicago.
Elektrofahrzeuge haben natürlich einen Vorteil: Fast jedes Haus verfügt über Strom. So können Besitzer von Elektrofahrzeugen ihre Fahrzeuge über Nacht aufladen. Sie müssen nicht mit leerem Tank nach Hause kommen und gleich morgens tanken, wenn sie das Haus verlassen. Zumindest können Besitzer von Elektrofahrzeugen jeden Tag ihr Zuhause verlassen und wissen, dass ihr Fahrzeug voll aufgeladen ist.