Foley erringt bahnbrechenden Berufungssieg in einem Fall von Geschäftsgeheimnis in Texas
Foley & Lardner LLP hat für seine Mandanten in einem Fall, in dem es erstmals um Fragen im Rahmen des Texas Uniform Trade Secrets Act (TUTSA) ging, Anwaltshonorare und -kosten in Höhe von mehr als 2 Millionen US-Dollar erstritten. Die Entscheidung, die am 26. Juni 2025 vom vierzehnten Berufungsgericht in Houston gefällt wurde, hebt ein bedeutendes Gerichtsurteil auf und prägt die texanische Rechtslandschaft für Ansprüche auf Geschäftsgeheimnisse und treuhänderische Pflichten.
Dieser hart erkämpfte Sieg in der Berufungsinstanz baut auf dem Erfolg von Foley aus dem Jahr 2023 auf, als er eine Schadensersatzklage in Höhe von 42 Millionen Dollar abwies, die von DistributionNOW (DNOW), einem in Houston ansässigen Anbieter von Energie- und Industrieprodukten, gegen 12 ehemalige Mitarbeiter erhoben wurde, die jetzt bei einem Wettbewerber beschäftigt sind.
Neuer Präzedenzfall unter TUTSA
Der Oberste Richter des vierzehnten Berufungsgerichts verfasste eine ausführliche Stellungnahme zugunsten von Foleys Mandanten. Das Gericht entschied, dass das TUTSA Verschwörungsklagen wegen Veruntreuung von Geschäftsgeheimnissen ausschließt, und wies andere Gerichte an, das Vorrecht anhand des Tests "Vergleich der Fakten" oder "gleiches Verhalten" zu beurteilen. Das Gericht stimmte auch mit den Beklagten darin überein, dass die den Geschworenen vorgelegte Anklage, die sich auf das texanische PJC für Treuhandklagen gegen Treuhänder stützte, im Zusammenhang mit ausscheidenden Managern unangemessen war. Das Berufungsgericht hat die von den Beklagten vorgeschlagene Geschworenenanweisung für Klagen wegen Verletzung der Treuepflicht gegen ausscheidende Manager in Texas vollständig übernommen. Die Entscheidung weitet auch das Vorrecht des TUTSA auf Klagen wegen Veruntreuung von Geschäftsgeheimnissen auf das texanische Gesetz über die Haftung bei Diebstahl und die Verletzung von Treuepflichten aus.
Das texanische Gesetz über die Haftung bei Diebstahl erfordert die Gewährung von Anwaltsgebühren aufgrund des Vorrangs des TUTSA
Das Gericht entschied außerdem zugunsten der Mandanten von Foley und stellte fest, dass Anwaltshonorare und -kosten nach dem texanischen Gesetz über die Haftung bei Diebstahl für eine obsiegende Partei obligatorisch sind, selbst wenn der Fall aus Gründen der Präklusion gewonnen wird. Der Fall dient nun als Richtschnur für die Standards zur Schadensverursachung in künftigen Fällen der Veruntreuung von Geschäftsgeheimnissen in Texas.
Zum Prozessteam von Foley gehörten Rachel Powitzky Steely, Jessica Glatzer Mason, Katherine Harrington, Taylor Appling und Gaylyn Kinsley. Geoffrey Bracken fungierte bei der Verhandlung als Sachverständiger für die Anwaltskosten von Foley.
Zum Berufungsteam von Foley gehörten Stacy Obenhaus, Taylor Appling, Jessica Glatzer Mason und Rachel Powitzky Steely.
Der Hauptangeklagte Toby Eoff wurde von Mark Levine von Andrews Myers P.C. vertreten.
Das beklagte Unternehmen wurde von John Kim und Denise Kim von der Anwaltskanzlei Kim vertreten.
Die DNOW wurde von John Zavitsanos und Jason McMannis von Ahmad, Zavitsanos & Mensing, Scott West von The West Law Firm und Richard L. Tate vertreten.
Coe v. DNOW LP, __ S.W.3d __, No. 14-23-00410-CV, 2025 WL 1759382, at *22-23 (Tex. App.-Houston [14th Dist.] June 26, 2025, no pet. h.),